Bildung

Ob Feuerbach, Humboldt oder Schiller, ob Schopenhauer oder J.F. Kennedy:

Die Frage nach dem Wesen von Bildung, nach den bildenden Inhalten, nach Zweck und Sinn waren und sind zu jeder Zeit aktuell. 

Dabei soll Bildung unserer Meinung nach als Entwicklungsprozess des Menschen verstanden werden, der ihn zum Einen dazu befähigt, ein mündiges wie kritisches, selbstbestimmtes Gesellschaftsmitglied zu werden, zum anderen dazu, ein ganzheitliches Persönlichkeitsprofil zu entwickeln.

Bildung ist somit eine Schlüsselkompetenz, die sich auf eine individuelle und gleichzeitig gesellschaftliche Ebene beziehen muss und eine wechselseitige Wirkung entfaltet, um globale Schlüsselprobleme (vgl. Klafki (2007): Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik, Weinheim, S. 56ff.) lösen zu können.

Bildung muss unserem Verständnis nach zunächst individuell sein, die Qualität dieser individuellen Bildung entscheidet schließlich darüber, wie sich das individuelle Handeln im gesellschaftlichen Kontext , im Sinne der epochalen Schlüsselprobleme entfaltet.